Fußball Kolumbien
Federación Colombiana de Fútbol (Colfútbol, FCF)
Gründung: 1924
FIFA-Beitritt: 1936
CONMEBOL-Beitritt: 1936
Präsident: Luis Bedoya
Offizielle Website: www.colfutbol.org
infomail: info@colfutbol.org
Sitz:
Federación Colombiana de Fútbol
Avenida 32, No. 16-22 Piso 5°, Apartado Aéreo 17602 BOGOTA
Telefon: +57-1/288 9838
Fax: +57-1/288 9559
FIFA-Beitritt: 1936
CONMEBOL-Beitritt: 1936
Präsident: Luis Bedoya
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Federación Colombiana de Fútbol
Avenida 32, No. 16-22 Piso 5°, Apartado Aéreo 17602 BOGOTA
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Fax: +57-1/288 9559
Geschichte des Fussballs in Kolumbien
Über die Anfänge des Fußballs in Kolumbien gibt es verschiedene Versionen. Nach Mike Urueta, kolumbianischer Historiker und Journalist, brachten englische Arbeiter der The Colombia Railways Company um 1900 den Fußball nach Kolumbien, genauer nach Barranquilla. Das von ihnen in der Freizeit praktizierte Spiel weckte schon bald die Aufmerksamkeit der einheimischen Jugend des Küstenortes. Nach Urueta fand das erste offizielle Spiel im Land am 6. August 1904 statt. Schließlich wurden 1906 die ersten Vereine gegründet: Barranquilla Fútbol Club, Santander, Juventus und Unión Colombia.
Eine zweite Version stammt von Neftalí Benavides Rivera. Ihm zufolge liegen die Wurzeln des kolumbianischen Fußballs in Pasto, im Süden des Landes. Dort habe um 1906 der britische Industrielle Leslie O. Spain auf der örtlichen Plaza seinen Arbeitern einen Ball vorgeworfen und ihnen dieses neue Spiel beigebracht.
Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass wie in den meisten Ländern Lateinamerikas auch in Kolumbien der Fussball durch englische Arbeiter eingeführt wurde, die um die Jahrhundertwende im gesamten Kontinent engagiert wurden, um die Eisenbahnnetze aufzubauen.
Gründung der Liga
Am 12. Oktober 1924 wurde die Liga de Fútbol gegründet und die ersten Meisterschaften ausgetragen.
Im Jahr 1936 wurde der nationale Fussballverband Asociación Colombiana de Fútbol (Adefútbol) ins Leben gerufen und von Fifa und Conmebol anerkannt.
Nationalmannschaft
Ein Jahr später fand das erste Spiel einer kolumbianischen Landesauswahl statt. Die größten Erfolge der Nationalmannschaft sind bis heute das Erreichen des Achtelfinales bei der WM 1990 und der Gewinn der Copa América 2001 im eigenem Land.
Beginn des Profifussballs
Die Gründung der División Mayor del Fútbol Colombiano (Dimayor) am 27. Juni 1948 markierte den Beginn des Profifussballs in Kolumbien. Noch im selben Jahr nahm die Profiliga den Spielbetrieb auf. Den ersten Meistertitel sicherte sich Independiente Santa Fe.
Schon wenige Jahre später galt die Dimayor als beste und vor allem finanzstärkste Liga der Welt. Die goldenen Jahre zwischen 1949 und 1953 sind in der nationalen Fußballgeschichte als "El Dorado" bekannt. Ein Spielerstreik in Argentinien begünstigte den Aufstieg Kolumbiens. Die besten Spieler des Kontinents konnten so verpflichtet werden; unter den Vereinen begann ein wahres Wettrüsten. Der Hauptstadtklub Millonarios initiierte die Boomphase mit der Verpflichtung von Adolfo Pedernera, ehemaliger Spieler von River Plate und damals ein Idol in Argentinien. Es folgten Hector Rial und Alfredo Di Stéfano, der später bei Real Madrid zu Weltruhm gelangte. Auch aus England wurden Spieler "importiert", etwa Neil Franklin von Stroke und Charlie Mitten von Manchester United. Über 100 ausländische Spieler kickten allein 1949 in Kolumbien. Vier der fünf Titel der "El Dorado" – Zeit gewann der als das "Blaue Ballet" bekannte Hauptstadtklub Millonarios. Der Boom endete so plötzlich wie er gekommen war.
Entzug der Lizenz
Bereits 1951 hatte die Fifa Kolumbien die Lizenz entzogen. Als Gründe wurden die Streitigkeiten zwischen der Dimayor und dem nationalen Amateurverband angegeben; zudem sollen Spieler ohne Lizenz in der Liga gespielt haben. Alfredo Senior, Präsident von Millonarios handelte mit der Fifa das Ende "El Dorados" aus. Die Star-Spieler sollten ab 1954 wieder in ihre ursprünglichen Vereine zurückkehren. Dafür wurde Kolumbien die Lizenz zurückgegeben und Senior in das Fifa-Komitee gewählt, wo er lange Jahre tätig war.
Als Protest gegen Missorganisation und Fehlwirtschaft durch Adefútbol gründeten Vertreter der Dimayor 1964 die FEDERACIÓN DE FÚTBOL DE COLOMBIA (Fedebol).
Aufgrund der Streitigkeiten zwischen beiden Verbänden musste die Fifa 1966 intervenieren. Fedefutbol wird für 10 Jahre als Interims-Komitee anerkannt. Im Jahr 1976 wird der kolumbianische Fussballverband als FEDERACIÓN COLOMBIANA DE FÚTBOL (COLFÚTBOL) neuorganisiert und fungiert seitdem unter diesem Namen.
Weltmeisterschaft 1986
Zwei Jahre zuvor war Kolumbien die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 1986 zugesagt worden. Doch 1982 lehnte die damalige Regierung die Organisation ab, weshalb die WM letztlich ein zweites Mal in Mexiko stattfand.
Im Jahr 1989 wurde nach einem Ligaspiel (DIM – América) der Schiedsrichter Álvaro Ortega durch das Medellin-Kartell umgebracht. Gründe waren vermutlich eine schlechte Schiedsrichterleistung oder mögliche Wettbetrügereien. Der Ligawettbewerb wurde daraufhin in jenem Jahr eingestellt.
Der Tod des Andres Escobar
Die “Machereien” der Wettmafia gerieten 1994 in den Fokus der Weltöffentlichkeit, als nach der Fußballweltmeisterschaft der National-Verteidiger Andres Escobar am 2. Juli in Medellín erschossen wurde. Escobar hatte das entscheidende Eigentor zur 1:2 Achtelfinal-Niederlage Kolumbiens gegen den Gastgeber USA geschossen. Dennoch bleibt umstritten, ob Escobar wirklich in Betrügereien verwickelt gewesen war.
Quellen: colombia.com, colfutbol.org, dimayor.com
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Kolumbien
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21.12.2011 Junior Campeón!
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18.12.2011 Am Ende stand der Abstieg...
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