Edwin Tenorio 6 Monate gesperrt

27.03.2010 - Paredes beurlaubt

Edwin Tenorio, Ex-Nationalspieler und immernoch einer der Besten des ecuadorianischen defensiven Mittelfeldes, wird von FEF und FIFA 6 Monate gesperrt.

von Dennis Lumme

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Edwin Tenorio, Ex-Nationalspieler und immernoch einer der Besten des ecuadorianischen defensiven Mittelfeldes, wird von FEF und FIFA 6 Monate gesperrt.

 

Tenorio, 2002 und 2006 WM-Teilnehmer für Ecuador, hatte bei einem Freundschaftsspiel in der Saisonvorbereitung gegen Union Espanola aus Chile den Schiedsrichter attakiert. Daraufhin beantragte der chilenische Fussballverband FFCh eine Sperre für Tenorio bei der FIFA. Der ecuadorianische Verband sperrte deswegen Tenorio für 1 Monat für nationale und internationale Spiele. Laut FIFA-Strafenkatalog sind für ähnliche Vergehen aber 12 bis 18 Monate Sperre angesetzt, was ein Karriereende für Tenorio bedeuten könnte. Auf Bitte der FIFA und FFCh erhöhte nun die FEF die Strafe auf 6 Monate.

 

Tenorio ist für seine Wutausbrüche durchaus bekannt, und der Vorfall war nicht der erste. Sowohl bei seinen Stationen innerhalb von Ecuador, bei Esmeraldas, Aucas, Barcelona, Liga de Quito und Deportivo Quito, als auch bei seinen Auslandsstationen bei Wilsterman (Bol.), Veracruz (Mex.) und Pereira (Col.), sammelte er fleissig farbige Kartons und hatte den ein oder anderen Aussetzer.

 

Bei der denkwürdigen Massenschlägerei 2006 zwischen Spielern von Liga de Quito und Barcelona, bei der hauptsächlich die Spieler Ligas mit langen Strafen belegt wurden, mischte auch Tenorio (damals Barcelona) kräftig mit und wurde 2 Monate gesperrt.

 

Ein anderes "Enfant terrible" Ecuadors hat mal wieder durch seine Eskapaden seinen Arbeitsplatz verloren. Armando "el travieso" Paredes wurde von seinem Arbeitgeber El Nacional freigestellt; genaue Vorkommnisse wurden nicht bekannt. Wie üblich klagt Paredes auf Erfüllung seines Vertrages, wie er es schon bei Emelec, Barcelona und Olmedo machte, um dann den Vertrag mit einer Einmalzahlung aufzulösen. Paredes hat sich in Guayaquíl zwischen den Fronten von Barcelona und Emelec viele Feinde gemacht und sorgte auch abseits des Platzes für Aufregung mit einem Homevideo a la Paris Hilton in dem er sich mit dem Modell Kathya Tamayo vergnügte.

 

Nun hat Paredes etwas Zeit seinem Spitznamen "Armando Cocteles" gerecht zu werden; eventuell ja zusammen mit Edwin Tenorio, der hat ja nun auch etwas Zeit zur Verfügung.