Ecuador hat die Play-Offs selbst in der Hand

13.10.2009 - WM-Qualifikation

Egal wie das Endspiel zwischen Argentinien und Uruguay ausgeht, Ecuador kann mit einem Sieg in Chile aus eigener Kraft in die Play-Offs einziehen.

von Dennis Lumme

  • Text
  • Ähnliches

Ob nun Argentinien gewinnt oder Uruguay, oder ob die beiden sich unentschieden trennen; das ist in Ecuador allen so ziemlich egal. Der einzige Fokus für Ecuador liegt im eigenen Spiel gegen Chile, das sie gewinnen müssen, um dann aber bei einem Sieg sicher in den Play-Offs zu sein. Ein Unentschieden genügt aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber Uruguay auch nicht, wenn diese verlieren sollten. Argentinien und Uruguay machen also unter sich den direkten Qualifikationsplatz aus, der Verlierer der beiden (bei einem Unentschieden Uruguay) muss dann hoffen, dass Ecuador nicht gewinnt.

 

Einem Sieg Ecuadors in Chile sind aber einige Steine in den Weg geraten, so sind die Leistungsträger Antonio Valencia (ManU) und Christian Noboa (Kazan) gelbgesperrt; Giovanni "la Sombra" Espinoza (Birmingham) hingegen muss verletzt passen. Neu ins Team rückt daher in der Abwehr Jorge Guagua. Im Mittelfeld spielen die drei unerfahrenen Jungspunde Fernando Hidalgo, Joao Rojas und Jefferson Montero von Beginn an, da auswärts mit nur einer Spitze gespielt wird (Benítez).

Als Varianten könnten auch Christian "el diablito" Lara für Joao Rojas und Felipe Caicedo für Christian Benítez spielen.